18.03.2026

Frieden braucht einen langen Atem

Eineinhalb Jahre dauert der neue Prozess zur Lösung des Kurden-Konflikts bereits an. Beginnend am 1. Oktober 2024 mit einer Geste des MHP-Vorsitzenden Bahçeli gegenüber der DEM-Fraktion, folgte am 27. Februar 2025 der Aufruf Abdullah Öcalans an die PKK, sich aufzulösen. Am 11. Juli führte die PKK symbolisch eine Feier durch, bei der Waffen verbrannt und die Selbstauflösung offiziell bekannt gegeben wurde, und am 5. August nahm eine Kommission des türkischen Parlaments ihre Beratungen auf, deren Schlussbericht am 18. Februar verabschiedet wurde. Damit hat der Prozess mit seinen vielen Namen – „Friedensprozess“ oder „Terrorfreie Türkei“ beispielsweise – mehr erreicht als alle vorherigen Versuche. Und doch gibt es Kritik, dass der Prozess zu langsam vorankomme. Dies liegt zum einen an internationalen Entwicklungen, insbesondere in Syrien, zum anderen aber auch an den Erwartungen, welche auf unterschiedlichen Zielvorstellungen des Prozesses fußen.

Bewegung auf dem Papier

Die Lage in Syrien

Der kleinste gemeinsame Nenner

Der vorgesehene Ablauf

Nicht Schluss-, sondern Ausgangspunkt

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